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dapd

dapd wurde erst im September 2010 neu gegründet und entstandt aus der früheren Nachrichtenagentur ddp und dem deutschen Ableger der US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP). dapd beliefert insgesamt rund 700 Kunden mit "weltweit lückenloser Berichterstattung in Text und Bild - darunter sind ein Großteil der deutschen Tageszeitungen, zahlreiche Zeitschriften und Magazine, Onlinemedien, TV- und Radiosender, Parteien und Regierungen", heißt es in der Selbstdarstellung.

Neben der deutschen Zentrale in Berlin unterhielt dapd Anfang 2011 über 30 Landes- und Korrespondentenbüros in allen Bundesländern - außer im Saarland.

Im Jahr 2011 machte die dapd-Gruppe einen Umsatz von 31,7 Millionen Euro. Für 2012 plante der Vorstand, den Umsatz auf über 50 Millionen Euro auszuweiten. Die Gesellschafter kündigten in einer Pressemitteilung an, sämtliche Gewinne zu reinvestieren. Ende 2011 wurden 515 Personen beschäftigt.

Immer wieder liefert sich dapd öffentlichen Schlagabtausch mit der konkurrierenden dpa.

Ende 2012 meldete dapd unter diesem Namen zum ersten Mal Insolvenz an. Anfang 2013 folgte erneut die Insolvenz der Nachfolgegesellschaft. Die Zukunft ist ungewiss.

Link: dapd